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Termine + Veranstaltungen

April 2014

Veranstaltungen und Termine

Berufsbild KünstlerIn

Gespräche über künstlerische Arbeit und Forschung, sowie über politische, soziale und ökonomische Parameter der Tätigkeit im Kunstfeld. Mittwochs von 17:30–19:00 in Wien 15; Nobilegasse 23 / 2. Stock, Eintritt frei.    


Termine im April 2014

Mi., 2.4.
Isabella Kresse
lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Eva Schlegel. Zu ihren Arbeiten zählen Installationen im öffentlichen Raum ("Für Johanna Dohnal", 23 Birken in Wiener Parks, 2011) ebenso wie ihre Lehrtätigkeit im künstlerischen Feld (derzeit "Architekturtheorie und Urbanismus" an der Akademie der Bildenden Künste).

Von KünstlerInnen wird angenommen, dass sie Persönlichkeit, Intellekt, Denken, Ausdrucksvermögen und Affekte in den Produktionsprozess einbringen: Das macht sie zu VirtuosInnen der prekarisierten sozialen Verhältnisse. Wenn es zutrifft, dass Politik durch die Kunst der Darstellung bestimmt wird, dann ist die Virtuosität von KünstlerInnen politisch, unabhängig davon, ob im jeweiligen Werk politische Anliegen manifest werden oder nicht. 


Programmatik + Aktuelle Termine 
Programmarchiv 

Folgen der Gewalt: Wie hilft Helfen?

Diskussion im Künstlerhaus, Erdgeschoß; 13. Februar 2014, 18:00 Uhr

Bild: Helmut Kurz-Goldenstein
VertreterInnen von Institutionen zur Betreuung von Kinder und Jugendlichen ergreifen das Wort und diskutieren über strukturellen Bedingungen und Schwierigkeiten in der Arbeit mit jungen Menschen, Prävention von Gewalt, gesellschaftliche Veränderungen in der Erziehung und den Schnittstellen zwischen Pädagogik und Kunst.
 
Gäste: Peter Sarto (Ombudsmann der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien), Dr. Christine Koska (Ärztliche Leiterin der Initiative "Die Boje"), Renate Hochferner (Leiterin des "Die Möwe"-Kinderschutzzentrums Mödling), Werner Mayer MBA (Pädagogischer Leiter MAG ELF), Helmut Oberhauser (Vertreter des Vereins "Ehemalige Heimkinder"), Herr Melzer (Vertreter Selbsthilfegruppe von/für Ex-Fürsorge-, Pflege- und Heimkinder).
Moderation: Christine Grabner (ORF – „Am Schauplatz“)

Gerda Matejka-Felden: Eine streitbare Volksbildnerin

Illustration von Gerda Felden (um 1920)
Der Todestag von Gerda Matejka-Felden, die Gründerin der Wiener Kunstschule, der Künstlerischen Volkshochschule und die erste Professorin an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, jährt sich heuer zum 30sten Mal. Zeitgerecht zum Jubiläum soll die Wiener Kunstschule geschlossen werden – dieser Abend ist der Aktualität des Erbes dieser streitbaren Volksbildnerin gewidmet.
 
Präsentation der Broschüre, Diskussion
Künstlerhaus, Erdgeschoß
30. Jänner 2014, 18 Uhr

Präsentation einer Broschüre mit bisher unveröffentlichten Originaldokumenten zum Leben und Werk der ersten Professorin für Kunsterziehung in Österreich.

Anschließend Podiumsdiskussion mit:
Mag.a Doris Weißinger (Kunsterzieherin, ehemalige Studentin von Gerda Matejka-Felden)
Dr. Stefan Ganglbauer (Archiv der österr. Volkhochschulen)
Mag.a Andrea Hubin (Dramaturgin Kunsthalle Wien, ehemals Öffentlichkeitsarbeit Wiener Kunstschule)
Dr. Tom Waibel (Lehrbeauftragter an der Wiener Kunstschule)
Moderation: Dr. Helmut Neundlinger

KRIEG GEGEN KINDER: VERLÄNGERUNG

Die Ausstellung KRIEG GEGEN KINDER im Wiener Künstlerhaus wurde bis 23.2.2014 verlängert! Diese  Gemeinschaftsausstellung versteht sich als eine künstlerische Weiterführung der Debatte über die Gewalt in den Wiener Erziehungsheimen. Im Rahmen der aktuellen Verlängerung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm bei freiem Eintritt

KünstlerInnen-Führungen

Jeden Samstag nachmittag ab 15:00 bei freiem Eintritt am 25.1., 1.2., 8.2., 15.2. und 22.2.

Do., 23.1., 18:00
Kunst als soziale Notwendigkeit
Lesung und Debatte mit Peter Ruzsicska, Brigitte Lunzer-Rieder und Michael Tfirst. Mit Ruzsicska, Lunzer-Rieder und Tfirst kommen Menschen zu Wort, die von den skandalösen Zuständen im österreichischen Fürsorgesystems und in katholischen Einrichtungen aus erster Hand berichten können. Sie alle sind künstlerisch tätig und machen sich auf sehr subjektive Weise Gedanken über die Formen der "Verkunstung" von politischen Auseinandersetzungen.

Do., 30.1., 18:00
Gerda Matejka-Felden: Eine streitbare Volksbildnerin
Präsentation einer Broschüre mit bisher unveröffentlichten Originaldokumenten zum Leben und Werk der ersten Professorin für Kunsterziehung in Österreich. Anschließend Podiumsdiskussion mit: Mag.a Eva Blimlinger (Rektorin der Akademie der Bildenden Kunst, angefragt), Dr. Christian Stifter (Direktor des Österreichischen Volkshochschularchivs) und Dr. Tom Waibel (Redakteur der Broschüre, Wiener Kunstschule).

Pressegespräch der Wiener Kunstschule

JETZT SPRECHEN WIR: 

Für den Erhalt der Wiener Kunstschule –
für Vielfalt in der Bildungslandschaft!


Zeit: Do., 16.1.2014, um 10:00 UHR

Ort: KÜNSTLERHAUS, 1010 Wien, Karlsplatz 5, Erdgeschoß

im Rahmen der Ausstellung KRIEG GEGEN KINDER


Neujahrswünsche 2014

Hochkonzentriert am Puls der Zeit
Foto: Alexander Rodtschenko, Radiohörer (1929)

Krieg gegen Kinder: Die Lesung

Abb.: Krieg gegen Kinder, Installation von Isabel Fröschl
Nach dem erfolgreichen Auftakt der Ausstellung KRIEG GEGEN KINDER liest am Do., 12.12. im Künstlerhaus ab 18:00 Helmut Oberhauser aus seinem Roman: Die blaue Decke. Hinrichtung einer Kinderseele

Pressestimmen zur Ausstellung – Almuth Spiegler, Die Presse (6.12.13): "Ein Lehrbeispiel gesellschaftspolitischer Kunst." (zur gesamten Ausstellungskritik)

Krieg gegen Kinder

Ausstellung vom 5.12.2013 – 5.01.2014
Im Künstlerhaus Wien eröffnet am 5.12.2013 die Gemeinschaftsausstellung Krieg gegen Kinder: Eine künstlerische Weiterführung der Debatte über die Gewalt in den Erziehungsheimen.

Arbeiten von Isabel Fröschl, David Kurz, Helmut Kurz-Goldenstein, Brigitte Lunzer-Rieder, Helmut Oberhauser, Michaela Putz, Peter Ruzsicska, Florian Steiner und Michael Tfirst.
Kuratiert von Tom Waibel, grafisch gestaltet von Patrick Detz.

Fotografien, Bilder, Installationen und Fundstücke: Krieg gegen Kinder beleuchtet die institutionalisierte Gewalt gegen Kinder in den Wiener Erziehungsheimen. Die Ausstellung ist eine künstlerische Spurensicherung, Analyse und Stellungnahme: Im Zuge der Recherche kam es zu einem intensiven Austausch mit Betroffenen des Fürsorge- und Erziehungssystems und als Ergebnis dieser Zusammenarbeit haben künstlerische Arbeiten von Betroffenen und Gästen in der Ausstellung Platz gefunden.

Künstlerhaus, Erdgeschoß
. Karlsplatz 5
1010 Wien
Eröffnung: Do., 5.12.2013, 17:30 – 21:00 Uhr
18:00 Uhr: Vortrag von MMag. Dr. Andrea Smioski; Mitautorin des Buches „Der Kindheit beraubt, Gewalt in den Erziehungsheimen der Stadt Wien“ (2012)
Lesung: Do., 12.12.2013, 18:00 Uhr
Helmut Oberhauser liest aus seinem Buch „Die blaue Decke. Hinrichtung einer Kinderseele“.
Öffnungszeiten: Täglich außer Mo 10:00 – 18:00 Uhr, Do 10:00 – 21:00 Uhr

Roque Dalton

Filmpremiere im Neuen Stadtkino im Künstlerhaus am Karlsplatz
Montag, 18. November um 21 Uhr

Roque Dalton, erschießen wir die Nacht! - ¡Fusilemos la noche!
Österreich, Cuba, El Salvador 2013. R: Tina Leisch
86 min, Produktion: Witcraft, Koproduktion: Kinoki Wien, ICAIC Havanna

Roque Dalton (1935-1975)  ist der wichtigste Dichter El Salvadors, der Bertolt Brecht oder Jura Soyfer Mittelamerikas,  sein Leben ein Abenteuerroman, seine Dichtung der britzelnde Funkenschlag zwischen politischer Utopie und Sinnlichkeit, zwischen revolutionärer Überzeugung und Lust an der Häresie. Von den salvadorenischen Diktaturen wegen subversiver Tätigkeit als revolutionärer Schriftsteller und Agitator zum Tode verurteilt, gelang es ihm zweimal  seiner Hinrichtung zu entkommen. Er war Pionier einer linken Geschichtsschreibung und Kulturforschung und benutzte die Sprache der Strasse und der Wirtshäuser, den Jargon der Bordelle und Gefängnisse. Er beschoss eine sich globalisierende Popkultur mit antikapitalistischen Pointen und kritisierte kommunistische Befreiungskonzepte und mit der fein geschliffenen Machete seines Witzes.
www.roquedalton.at

Rebel Soundtrack – Zapatista Music

Book launch – scroll down for the english version
Freitag, 15.11. um 20:00 in der Bibliothek von unten, 1; Wipplingerstr. 23
Buchvorstellung mit Benjamin Anaya (Mexiko-Stadt / Chicago)
Vortrag auf Englisch!
Dreißig Jahre nach Gründung der EZLN (Zapatistische Armee zur Nationalen Befreiung) und fast 20 Jahre nach dem zapatistischen Aufstand im Süden Mexikos 1994, der soziale Bewegungen in aller Welt inspirierte, sind dessen Effekte nach wie vor spürbar. In den gegenwärtigen soziale Kämpfen – und in der Musik! Benjamin Anaya untersucht in seinem Buch die Verknüpfungen zwischen Neozapatismus und Musik sowie deren Einfluss auf die globalisierungskritischen und anti-neoliberalen Mobilisierungen weltweit. Rock- und Pop-Musik erscheinen dabei als Schlüssel zum Verständnis zapatistischer Vielfalt: „Eine Welt, in die viele Welten passen!“

Kunst und Konsumkritik

Das Seminar zur Gegenwartskunst im Wintersemester 13/14 widmet sich der Kunst- und Konsumkritik: Von Adbustern und Culturejammern
Adbusters (www.adbusters.org) versteht sich als ein globales Netzwerk von AktivistInnen, die daran arbeiten, die Formen des Informationsaustausches zu verändern, die Arten, in denen Unternehmen Macht ausüben, zu unterwandern, und die Weisen, in denen in unserer Gesellschaft Sinn produziert werden, zu hinterfragen. Im Zentrum dieses Seminars steht die eingehende Auseinandersetzung mit diesem kritischen Kunstschaffen der Gegenwart, seinen Aktionen, Ausläufern und Kontexten.  

ResIstanbul

More images here: http://occupygezipics.tumblr.com/
Irfan Erdogan  reports on the current Situation in Turkey:
I am writing this to inform you that people in over 65 cities of 81 in Turkey are demonstrating against the reactionary and oppressive regime
of Tayyip Erdogan and his party. We have demonstrations even in the most reactionary cities in Turkey. People in every neighborhood in the cities are on the street. Police throw gas bombs at demonstrators, beat and arrest people.

Barfuß auf Seide

Barefooted on Silk
Druckgraphik-Ausstellung

Ausstellung von drei kollektiv erarbeiteten, großformatigen Druckgraphiken in Korrespondenz zu historischen koreanischen Druckwerken.

Im Zentrum dieser künstlerischen Auseinandersetzung steht die Bekanntschaft, das Verständnis und die Übertragungsmöglichkeiten von koreanischer Volkskunst aus dem 18. und 19. Jahrhundert unter den Rahmenbedingungen des zeitgenössischen europäischen Kunstschaffens.

Wie ist visuelle Übersetzung möglich? Was kann visuelle Kunst zum interkulturellen Verständnis beitragen und welchen Transformationen unterliegt die Bildwelt im Übersetzungsprozess?

Öffnungszeiten: Mittwoch - Montag, 12 bis 20 Uhr
Korea Kulturhaus, Arbeiterstrandbadstraße 122, Donaupark Pavillon 1 am Irissee, 1220 Wien

Recherchen zum Mythos des Primitiven

Am Do., den 21. März wird die Broschüre "Recherchen zum Mythos des Primitiven" anlässlich des Tages der Offenen Tür an der Wiener Kunstschule präsentiert!
Im Folgenden die einleitenden Überlegungen zur Broschüre von Tom Waibel:

Atención 16

Soeben erschienen:

Tom Waibel, Hansel Sato (Hg.)
Handlungsmacht, Ausdruck, Affekt
Agenciamiento, Expresión, Afecto

Zum Bedeutungswandel affektiver Aussageformen in Lateinamerika
La resignificación de enunciados afectivos en Latinoamérica

Reihe: Atención! Jahrbuch des Österreichischen Lateinamerika-Instituts
Bd. 16, 216 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-50489-0, ISSN 2221-4186

Handlungsmacht

Handlungsmacht, Ausdruck + Affekt ist ein neuer blog zur Unterstützung der kollektiven und kritischen Auseinandersetzungen mit den Inhalten, Themen und Fragestellungen, die im Rahmen des Interdisziplinären Universitätslehrgangs für Höhere Lateinamerika-Studien im Sommersemester 2013 mit dem Schwerpunkt "Kultur" zur Debatte gestellt werden.

Ringvorlesung: Ausdruck und Affekt

Glauber Rocha: Deus e Diabo na Terra do Sol (BR. 1964)
Im Sommersemester 2013 findet im Rahmen eines Interdisziplinären Universitätslehrgangs für Höhere Lateinamerika-Studien eine frei zugängliche Ringvorlesung statt zum Thema "Kultureller Ausdruck und Affekt. Zum Bedeutungswandel affektiver Aussageformen in einer globalisierten Welt". Ein Übersicht von Themen, Termine und Gäste findet sich am Postgraduate Center der Uni Wien oder hier:

Kultureller Ausdruck und Affekt

Colectivo Sociedad Civil in Peru im Protest
Interdisziplinärer Universitätslehrgang für Höhere Lateinamerika-Studien
an der Uni Wien und dem Österreichischen Lateinamerika Institut unter der Leitung von Tom Waibel und Hansel Sato.

Labor 13

Die neuen Pläne für Labor Kritik im Sommersemester 13 sind gemacht!
Da geht es um ein Projekt-Wochenende am Land und eintägige Museumsexkursionen.
Erste Überlegungen und Fragen finden sich am labor.kritik-blog

Bildpolitik 13

US-Regierungsvertreter betrachten die Ermordung von Bin Laden
Mit jedem Bild wird Politik gemacht, ob in der Bierwerbung, auf dem Pressefoto oder im Museum, denn „Bildpolitik“ meint nicht allein die Bild gewordene Propaganda politischer Parteien, Programme und Projekte. Die Frage, was und wer auf welche Weise und in welchem Kontext ins Bild gesetzt ist – und vor allem auch: was und wer wie nicht –, ist immer auch eine politische Frage. Hier geht's zu den Texten und Materialien für das aktuelle Seminar 

... sie bewegt sich doch

Niccolò di Tommaso: Coelestin V.
Nachdem 1294 Coelestin V. als bisher erster Papst sein Amt aus Unfähigkeit und Amtsmüdigkeit nach nur wenigen Monaten zurücklegte, ist 719 Jahre später Papst Benedikt XVI. diesem Beispiel nachgefolgt und hat in einer Declaratio seinen Rücktritt mit 28.2.13 bekanntgegeben. Was Josef Ratzinger nach seinem Rücktritt machen wird, ist bisher noch ungeklärt. Pietro Angelari, sein historischer Vorgänger wurde für seinen päpstlichen Rücktritt übrigens von dessen Zeitgenossen Dante Alighieri an die literarischen Pforten der Hölle gestellt. Wer sich von diesem Beispiel inspiriert fühlt, kann auch gegen die Privilegien der katholischen Kirche in Österreich protestieren...

¡Kirchenasyl!

Protestierende Flüchtlinge suchen Schutz in der Votivkirche: Rund dreißig Flüchtlinge vom Vienna Refugee Protest Camp haben heute, am 18. Dezember, dem Internationalen Tag der Rechte der MigrantInnen, zusammen mit UnterstützerInnen Schutz in der Votivkirche gesucht. Angesichts ihrer ausweglosen Situation wollen sie auf diesem Weg ihren politischen Forderungen Nachdruck verleihen.

“Seit über drei Wochen sind wir nun im Sigmund Freud Park. Doch bisher sind unsere Stimmen nicht gehört worden. Wir haben keine Perspektive. Daher wollen wir die Votivkirche, diesen symbolträchtigen Ort, als Schutzraum nutzen.”

Gobal Day of Action for the Rights of Migrants

On todays global day of action the Refugee Protest Camp in Vienna has occupied the 19th century neo-classical Cathedral Votivkirche in the centre of the Austrian Capital searching for sanctuary. Spread the word and join them! See all their demands from 11-24

Right of asylum (or political asylum, Greek: ἄσυλον) is an ancient juridical notion, under which a person persecuted for political opinions or religious beliefs in his or her own country may be protected by another sovereign authority, a foreign country, or Church sanctuaries (as in medieval times). This right has its roots in a longstanding Western tradition—although it was already recognized by the Egyptians, the Greeks and the Hebrews—Descartes went to the Netherlands, Voltaire to England, Hobbes to France (followed by many English nobles during the English Civil War), etc.; each state offered protection to foreign persecuted persons.

Reif fürs Museum

Vom Mausoleum zum Gemeinbesitz

Über Entwicklungen und Trends bei den Museen im Zeichen der Vollrechtsfähigkeit und die Frage nach möglichen Kriterien für eine gute Museumspraxis. Eine kritische Analyse von Tom Waibel

Soeben erschienen im Dossier "Museen in Österreich" der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Furche

One Day Animation Festival

+ Asifa Austria Award / Best Austrian Animation
am 21. November 2012 um 20:00 im Filmcasino
Die drei Wettbewerbsprogramme finden um 18:00, 20:00 und 22:00 statt !
- Arbeit der Auswahljury abgeschlossen
- Prominente Preisjury steht fest

- Liste der Filme im Wettbewerb

Eine Indisziplinierung kolonialer Kleidercodes

 2011 war ich eingeladen für das künstlerisch-wissenschaftliche Rechercheprojekt "Webschiffe/Kriegspfade" unter der Leitung von Ines Doujak einen Beitrag für ein wanderndes exzentrisches Archiv zu formulieren. Die Sperrfristen für die einst gewünschte Exklusivität sind längst abgelaufen, daher hier der Text in voller Länge
Der Präsident von Bolivien und der König von Spanien

Evos Pullover 

Eine Erfindung von Tradition in der Begegnung von Bauer und König. Eine Indisziplinierung kolonialer Kleidercodes, ein fadenscheiniges Dispositiv und kaum ein Ausweg aus Machtverhältnissen

An open letter to critics writing about political art

by Stephen Duncombe & Steve Lambert

Last weekend Creative Time held their fourth annual summit on the current
state of artistic activism. Over two days, scores of political artists from
around the world gave short presentations and organized longer workshops.
Hundreds of people participated.

The critical response, so far, has been underwhelming: few critics
attended and those that did had little substantive to say. It would be easy
to account for the overall silence and dismiss the surface commentary with
some snarky criticism of our own about a bullshit art world with their
head up their ass who can't recognize that something important is
happening right in front of them. And while this may be self-righteously
satisfying, it is not very helpful. We want to help.

Buchpräsentation

Epistemischer Ungehorsam
Mittwoch, 31. Oktober 2012, ab 19:00 Uhr im depot, 7; Breitegasse 3

Mit Walter Mignolo wird ein zentraler Autor der lateinamerikanischen Dekolonialismus-Debatte vorgestellt. Epistemischer Ungehorsam ist ein Projekt, das – wie jeder Ungehorsam – mit einer Infragestellung bestehender Regelsysteme beginnt. Es geht dabei nicht nur um die Philosophie, sondern um eine theoretische und praxisbezogene Option gegen das Okzidentale in Form einer radikalen Dekolonialität.

Jens Kastner, Soziologe und Kunsthistoriker
Tom Waibel, Philosoph und Übersetzer
Details zum Buch

Wer hat dieses Bild zuletzt gesehen?

Pablo Picasso: „Tête d’Arlequin“ (1971)
In der Rotterdamer „Kunsthal“ wurden in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober eine Reihe von Kunstwerken gestohlen, unter anderem das Bild rechts. Zweckdienliche Hinweise bitte direkt an die Kunsthal

Die gestohlenen Bilder
Pablo Picasso: „Tête d’Arlequin“ (1971)

Henri Matisse: „La Liseuse en Blanc et Jaune“ (1919)

Claude Monet: „Waterloo Bridge, London“ und „Charing Cross Bridge, London“ (beide 1901)

Paul Gaugin: „Femme Devant une Fenêtre Ouverte, dite La Fiancée“ (1888)

Meyer de Haan: Selbstporträt (ca. 1889–1891)

Lucian Freud: „Woman with Eyes Closed“ (2002)

transversale 12

à propos félix guattari...

Interdisziplinäre Konferenz zu Politik | Poetik | Therapie am 12.+13.10.2012 an der Akademie der bildenden Künste
Wien, Schillerplatz 3, Raum M31
Teilnahme kostenlos! Keine Voranmeldung erforderlich
Infos und Materialien

Programmübersicht

communication guerrilla

If you are one of millions of Londoners who stoically battles through the Tube's rush hour commute, you will no doubt pass dozens of Transport for London signs and notices on your journey. It's a form of rebellion, whether it be due to the current climate of doom and gloom and people wanting to brighten their day.
See stickers on the central line or visit the london-underground. Similar stickers are also appearing in Viennese Metro, so watch out

Street Art in Paris

According to the Paris-based Graffiti Art Magazine, the French capital was a leader in the emergence of street art, starting in the 60s with pasted-up posters followed by the first stencil artists emerging in the 1980s – much earlier than many other cities around the world. See some pics at bbc-travel

Melodrom. The Making of...

... a Rebellious Telenovela
brut im Künstlerhaus: Premiere 5.10. Beginn 20:00,
6.10., 8.10., 9.10., 10.10., 11.10. jeweils 20:00. Reservieren Sie hier
 
Melodrom. The Making of a Rebellious Telenovela setzt einen groß angelegten künstlerischen Rechercheprozess fort, der 2010 mit der Erfolgsproduktion Who shot the Princess? Boxstop Telenovelas im brut begann. Diesmal geht es dem austro-mexikanischen Künstler_innenkollektiv um den Produktionsprozess einer rebellischen Telenovela. Die leidenschaftliche Erprobung des eigenen politischen Begehrens führt die Gruppe zurück in eine unbekannte queer-kommunistisch gelesene Vergangenheit: Der mexikanische Telenovelastar Flor Edwarda Gurrola, die Performancekünstlerin Katia Tirado und der Aktivist Chris Thaler sind auf der Suche nach der eigenen rebellischen Geschichte und nehmen dazu Kontakt mit global agierenden Aktivist_innen auf. Im Kampf gegen ihren eigenen „Producer“ gerät die Recherche des Teams zur virtuellen Reise in Diskurswelten von politischem Handeln, (un-)möglicher queerer Kollektivität und einem unbekannten „She Guevara“-Mythos.

Her mit den Bildern!

Im Rahmen der WIENWOCHE präsentiert kinoki ein mehrteiliges Filmprogramm, das die Möglichkeiten medialer Interventionen in soziale und politische Prozesse auslotet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Thematisierung gesellschaftlicher Ausgrenzungen sowie die filmische Repräsentation minorisierter Gruppen: Welche Bedeutung hat der Einsatz medialer Mittel für "Minderheiten"-Communities? Wie haben sich die Bedingungen der Sichtbarmachung und Dokumentation verändert? Welche Rolle spielt das audiovisuelle Archiv im Bezug auf Fragen von Selbstdarstellung und Selbsthistorisierung?

The past makes a lovely present

Autonomes Stadtteilzentrum Rotstilzchen 1987 © Robert Newald
Anmerkungen von Tom Waibel zur Besetzt! Ausstellung im Wien Museum

„The past makes a lovely present“ ist der Werbeslogan des Wien Museums und diese Werbung ist Programm: Eine – kämpferische – Vergangenheit wird im Museum zur reizenden Gegenwart und das – endlich – Vergangene zum hübsch aufbereiteten Geschenk. Offensichtlich haben historische Museen ein besonderes Problem mit der Darstellung von Geschichte und das nicht erst aufgrund des „Kampf(s) um Freiräume seit den 70ern“, wie der Untertitel zur Besetzt! Ausstellung lautet.

 zum ganzen Artikel im Malmoe 59/12

Cine Memoria


16.–20 Juli 2012

Un programa de cine de KINOKI y Papaya Media.
Lugar: „Neues Institutsgebäude“ NIG, Universitätsstraße 7, 1010 Viena | Vienna

Entrada libre!

Occupy!

OUT NOW:
Occupy! Die aktuellen Kämpfe um die Besetzung des Politischen,
mit Beiträgen von Isabell Lorey, Jens Kastner, Tom Waibel und Gerald Raunig
ist ab sofort bei Turia + Kant erhältlich.

Die mit dem »Arabischen Frühling« begonnenen neuen globalen sozialen Bewegungen des Jahres 2011 haben die Auseinandersetzungen um die Ordnungsweisen des Sozialen neu entfacht.

Workshop/Seminar 06/12

Das Workshopseminar Melodrom: Melodrama, Telenovela, Rebellion von Gin Müller und Tom Waibel findet ab dem 15. Mai an 4 Terminen am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien statt.

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen versuchen Müller und Waibel zu klären, wie Melodrama, Telenovela und Rebellion im Kontext einer inszenierten globalen Medienwelt zusammenhängen, und betrachten dabei das Verhältnis zu Affektbildern, Genderperformances, leidenschaftlichen Dialogen, aber auch dem politischen Kampf um Anerkennung.

Eintritt frei. Einstieg ohne Voranmeldung und zu jedem Termin möglich.
Termine:

Gegen Vorratsdatenspeicherung!


Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention: "Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz." Das seit dem 1. April 2012 in Kraft getretene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung bedeutet eine massive Einschränkung dieses Grundrechts auf Freiheit von Kommunikation und Information sowie deren Beschaffung und Verteilung. Links zu Initiativen gegen die Vorratsdatenspeicherung:

Diese Stimme spricht leise...

... aber sie ist insistent


Interview mit Tom Waibel am 5. Februar 2012 in der Universität Hamburg
geführt von der elektronischen Zeitung Schattenblick

Epistemischer Ungehorsam

Ab sofort erhältlich!

WALTER D. MIGNOLO
Epistemischer Ungehorsam
Rhetorik der Moderne, Logik der Kolonialität und Grammatik der Dekolonialität
Aus dem Spanischen übersetzt und mit einer Einleitung von Jens Kastner und Tom Waibel

Die Übersetzung dieses Textes hat bereits zu heftigen Reaktionen geführt. Hier unsere Entgegnung auf die jüngst erhobenen Vorwürfe


Transnational Migrant Strike Day

Get more info on languagestrike...

Activities on 1 March 2012 in Vienna...

Entweder wir finden einen Weg oder wir erfinden ihn...

Zugsunglück am Montparnasse
Alternativen zur kapitalistischen Moderne

Vom 3. bis zum 5. Februar fand an der Universität Hamburg eine Konferenz statt mit dem Titel: „Die kapitalistische Moderne herausfordern. Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch“. Zahlreiche Beiträge konzentrierten sich auf alternative Möglichkeiten von Selbstverwaltung und Selbstorganisation jenseits staatlicher Strukturen. Dabei spielten Konzepte wie Kommunalismus, Basisdemokratie oder Rätesystem eine zentrale Rolle, was aber ist darunter zu verstehen? Eine Spurensuche von Tom Waibel

Kapitalist moderniteye alternatifler

Meclisler sisteminde, alınacak kararla alakası olan, ondan etkilenecek herkes siyasi karar mekanizmalarında yer alma hakkına sahip. Tarihsel açıdan bakıldığında, meclislerin hiçbir zaman yeterli düzeyde toplumsal kurtuluş ve eşitlik potansiyellerini kanıtlama imkanına sahip olmadığı görülür.
yeniözgürpolitika

Archivo F.X. / Pedro G. Romero

Vom 11. Februar bis zum 29. April 2012 zeigt der Württembergische Kunstverein das Projekt Archivo F.X. des spanischen Künstlers Pedro G. Romero.

Das Projekt basiert auf einem von Romero seit 1999 zusammengetragenen Archiv, das in über tausend Dokumenten die Geschichte(n) des antiklerikalen Ikonoklasmus in Spanien (zwischen 1845 und 1945) mit internationalen Positionen der Avantgarde verknüpft.

Archiv F.X. Erste Ausführung
free download Seite A
free download Seite B 
(Übersetzt von Tom Waibel)

In memoriam Antoni Tápies

Antoni Tápies, Journal (Galfetti 166), 1968.
Antoni Tápies, einer der großen Exponenten abstrakter Kunst (Informel) starb am 6.2.12 mit 88 Jahren. Tápies kam 1923 in Barcelona auf die Welt, er war Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker. Nach einer schweren Lungenkrankheit entdeckte Tápies Zeichnung und Malerei für sich und entschloss sich, das Studium der Rechtslehre aufzugeben.

Network for an Alternative Quest

Challenging Capitalist Modernity – Alternative Concepts and the Kurdish Quest  
3.–5. February at Hamburg University
The organizers of the conference are pleased to extend an invitation to all those interested in discussing theoretical and practical measures required to establish an alternative way of life. This conference should also prove of interest to all those who would like to be fully updated on the latest transformations within Kurdish society and its popular movement as well the alternative proposals put forward by the Kurds.