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Berufsbild KünstlerIn

Gespräche über künstlerische Arbeit und Forschung, sowie über politische, soziale und ökonomische Parameter der Tätigkeit im Kunstfeld. Mittwochs von 17:30–19:00 in Wien 15; Nobilegasse 23 / 2. Stock, Eintritt frei.  

Mai 2013

Mi. 29.05.13
Vesna Michl
studierte Anfang der 1960er Jahre Gobelinweberei an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien und eröffnete 1970 die Werkstätte "Vesna Design" in der Wiener Innenstadt. In ihrem Portfolio finden sich neben Großaufträgen (etwa Hotel Hilton in Wien, österr. Botschaft in Japan, etc.) zahlreiche Modekreationen und Modeschauen. In den 1980er Jahren zog sie mit ihrem Atelier in das Schloss Primmersdorf im Waldviertel, wo sie 2005 eine Kunstgalerie im "Schüttkasten" eröffnete.
www.schuettkastenprimmersdorf.at

Recherchen zum Mythos des Primitiven

Am Do., den 21. März wird die Broschüre "Recherchen zum Mythos des Primitiven" anlässlich des Tages der Offenen Tür an der Wiener Kunstschule präsentiert!
Im Folgenden die einleitenden Überlegungen zur Broschüre von Tom Waibel:

Atención 16

Soeben erschienen:

Tom Waibel, Hansel Sato (Hg.)
Handlungsmacht, Ausdruck, Affekt
Agenciamiento, Expresión, Afecto

Zum Bedeutungswandel affektiver Aussageformen in Lateinamerika
La resignificación de enunciados afectivos en Latinoamérica

Reihe: Atención! Jahrbuch des Österreichischen Lateinamerika-Instituts
Bd. 16, 216 S., 24.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-50489-0, ISSN 2221-4186

Handlungsmacht

Handlungsmacht, Ausdruck + Affekt ist ein neuer blog zur Unterstützung der kollektiven und kritischen Auseinandersetzungen mit den Inhalten, Themen und Fragestellungen, die im Rahmen des Interdisziplinären Universitätslehrgangs für Höhere Lateinamerika-Studien im Sommersemester 2013 mit dem Schwerpunkt "Kultur" zur Debatte gestellt werden.

Ringvorlesung: Ausdruck und Affekt

Glauber Rocha: Deus e Diabo na Terra do Sol (BR. 1964)
Im Sommersemester 2013 findet im Rahmen eines Interdisziplinären Universitätslehrgangs für Höhere Lateinamerika-Studien eine frei zugängliche Ringvorlesung statt zum Thema "Kultureller Ausdruck und Affekt. Zum Bedeutungswandel affektiver Aussageformen in einer globalisierten Welt". Ein Übersicht von Themen, Termine und Gäste findet sich am Postgraduate Center der Uni Wien oder hier:

Kultureller Ausdruck und Affekt

Colectivo Sociedad Civil in Peru im Protest
Interdisziplinärer Universitätslehrgang für Höhere Lateinamerika-Studien
an der Uni Wien und dem Österreichischen Lateinamerika Institut unter der Leitung von Tom Waibel und Hansel Sato.

Labor 13

Die neuen Pläne für Labor Kritik im Sommersemester 13 sind gemacht!
Da geht es um ein Projekt-Wochenende am Land und eintägige Museumsexkursionen.
Erste Überlegungen und Fragen finden sich am labor.kritik-blog

Bildpolitik 13

US-Regierungsvertreter betrachten die Ermordung von Bin Laden
Mit jedem Bild wird Politik gemacht, ob in der Bierwerbung, auf dem Pressefoto oder im Museum, denn „Bildpolitik“ meint nicht allein die Bild gewordene Propaganda politischer Parteien, Programme und Projekte. Die Frage, was und wer auf welche Weise und in welchem Kontext ins Bild gesetzt ist – und vor allem auch: was und wer wie nicht –, ist immer auch eine politische Frage. Hier geht's zu den Texten und Materialien für das aktuelle Seminar 

... sie bewegt sich doch

Niccolò di Tommaso: Coelestin V.
Nachdem 1294 Coelestin V. als bisher erster Papst sein Amt aus Unfähigkeit und Amtsmüdigkeit nach nur wenigen Monaten zurücklegte, ist 719 Jahre später Papst Benedikt XVI. diesem Beispiel nachgefolgt und hat in einer Declaratio seinen Rücktritt mit 28.2.13 bekanntgegeben. Was Josef Ratzinger nach seinem Rücktritt machen wird, ist bisher noch ungeklärt. Pietro Angelari, sein historischer Vorgänger wurde für seinen päpstlichen Rücktritt übrigens von dessen Zeitgenossen Dante Alighieri an die literarischen Pforten der Hölle gestellt. Wer sich von diesem Beispiel inspiriert fühlt, kann auch gegen die Privilegien der katholischen Kirche in Österreich protestieren...

¡Kirchenasyl!

Protestierende Flüchtlinge suchen Schutz in der Votivkirche: Rund dreißig Flüchtlinge vom Vienna Refugee Protest Camp haben heute, am 18. Dezember, dem Internationalen Tag der Rechte der MigrantInnen, zusammen mit UnterstützerInnen Schutz in der Votivkirche gesucht. Angesichts ihrer ausweglosen Situation wollen sie auf diesem Weg ihren politischen Forderungen Nachdruck verleihen.

“Seit über drei Wochen sind wir nun im Sigmund Freud Park. Doch bisher sind unsere Stimmen nicht gehört worden. Wir haben keine Perspektive. Daher wollen wir die Votivkirche, diesen symbolträchtigen Ort, als Schutzraum nutzen.”

Gobal Day of Action for the Rights of Migrants

On todays global day of action the Refugee Protest Camp in Vienna has occupied the 19th century neo-classical Cathedral Votivkirche in the centre of the Austrian Capital searching for sanctuary. Spread the word and join them! See all their demands from 11-24

Right of asylum (or political asylum, Greek: ἄσυλον) is an ancient juridical notion, under which a person persecuted for political opinions or religious beliefs in his or her own country may be protected by another sovereign authority, a foreign country, or Church sanctuaries (as in medieval times). This right has its roots in a longstanding Western tradition—although it was already recognized by the Egyptians, the Greeks and the Hebrews—Descartes went to the Netherlands, Voltaire to England, Hobbes to France (followed by many English nobles during the English Civil War), etc.; each state offered protection to foreign persecuted persons.

Reif fürs Museum

Vom Mausoleum zum Gemeinbesitz

Über Entwicklungen und Trends bei den Museen im Zeichen der Vollrechtsfähigkeit und die Frage nach möglichen Kriterien für eine gute Museumspraxis. Eine kritische Analyse von Tom Waibel

Soeben erschienen im Dossier "Museen in Österreich" der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Furche

One Day Animation Festival

+ Asifa Austria Award / Best Austrian Animation
am 21. November 2012 um 20:00 im Filmcasino
Die drei Wettbewerbsprogramme finden um 18:00, 20:00 und 22:00 statt !
- Arbeit der Auswahljury abgeschlossen
- Prominente Preisjury steht fest

- Liste der Filme im Wettbewerb

Eine Indisziplinierung kolonialer Kleidercodes

 2011 war ich eingeladen für das künstlerisch-wissenschaftliche Rechercheprojekt "Webschiffe/Kriegspfade" unter der Leitung von Ines Doujak einen Beitrag für ein wanderndes exzentrisches Archiv zu formulieren. Die Sperrfristen für die einst gewünschte Exklusivität sind längst abgelaufen, daher hier der Text in voller Länge
Der Präsident von Bolivien und der König von Spanien

Evos Pullover 

Eine Erfindung von Tradition in der Begegnung von Bauer und König. Eine Indisziplinierung kolonialer Kleidercodes, ein fadenscheiniges Dispositiv und kaum ein Ausweg aus Machtverhältnissen

An open letter to critics writing about political art

by Stephen Duncombe & Steve Lambert

Last weekend Creative Time held their fourth annual summit on the current
state of artistic activism. Over two days, scores of political artists from
around the world gave short presentations and organized longer workshops.
Hundreds of people participated.

The critical response, so far, has been underwhelming: few critics
attended and those that did had little substantive to say. It would be easy
to account for the overall silence and dismiss the surface commentary with
some snarky criticism of our own about a bullshit art world with their
head up their ass who can't recognize that something important is
happening right in front of them. And while this may be self-righteously
satisfying, it is not very helpful. We want to help.

Buchpräsentation

Epistemischer Ungehorsam
Mittwoch, 31. Oktober 2012, ab 19:00 Uhr im depot, 7; Breitegasse 3

Mit Walter Mignolo wird ein zentraler Autor der lateinamerikanischen Dekolonialismus-Debatte vorgestellt. Epistemischer Ungehorsam ist ein Projekt, das – wie jeder Ungehorsam – mit einer Infragestellung bestehender Regelsysteme beginnt. Es geht dabei nicht nur um die Philosophie, sondern um eine theoretische und praxisbezogene Option gegen das Okzidentale in Form einer radikalen Dekolonialität.

Jens Kastner, Soziologe und Kunsthistoriker
Tom Waibel, Philosoph und Übersetzer
Details zum Buch

Wer hat dieses Bild zuletzt gesehen?

Pablo Picasso: „Tête d’Arlequin“ (1971)
In der Rotterdamer „Kunsthal“ wurden in der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober eine Reihe von Kunstwerken gestohlen, unter anderem das Bild rechts. Zweckdienliche Hinweise bitte direkt an die Kunsthal

Die gestohlenen Bilder
Pablo Picasso: „Tête d’Arlequin“ (1971)

Henri Matisse: „La Liseuse en Blanc et Jaune“ (1919)

Claude Monet: „Waterloo Bridge, London“ und „Charing Cross Bridge, London“ (beide 1901)

Paul Gaugin: „Femme Devant une Fenêtre Ouverte, dite La Fiancée“ (1888)

Meyer de Haan: Selbstporträt (ca. 1889–1891)

Lucian Freud: „Woman with Eyes Closed“ (2002)

transversale 12

à propos félix guattari...

Interdisziplinäre Konferenz zu Politik | Poetik | Therapie am 12.+13.10.2012 an der Akademie der bildenden Künste
Wien, Schillerplatz 3, Raum M31
Teilnahme kostenlos! Keine Voranmeldung erforderlich
Infos und Materialien

Programmübersicht

communication guerrilla

If you are one of millions of Londoners who stoically battles through the Tube's rush hour commute, you will no doubt pass dozens of Transport for London signs and notices on your journey. It's a form of rebellion, whether it be due to the current climate of doom and gloom and people wanting to brighten their day.
See stickers on the central line or visit the london-underground. Similar stickers are also appearing in Viennese Metro, so watch out

Street Art in Paris

According to the Paris-based Graffiti Art Magazine, the French capital was a leader in the emergence of street art, starting in the 60s with pasted-up posters followed by the first stencil artists emerging in the 1980s – much earlier than many other cities around the world. See some pics at bbc-travel

Melodrom. The Making of...

... a Rebellious Telenovela
brut im Künstlerhaus: Premiere 5.10. Beginn 20:00,
6.10., 8.10., 9.10., 10.10., 11.10. jeweils 20:00. Reservieren Sie hier
 
Melodrom. The Making of a Rebellious Telenovela setzt einen groß angelegten künstlerischen Rechercheprozess fort, der 2010 mit der Erfolgsproduktion Who shot the Princess? Boxstop Telenovelas im brut begann. Diesmal geht es dem austro-mexikanischen Künstler_innenkollektiv um den Produktionsprozess einer rebellischen Telenovela. Die leidenschaftliche Erprobung des eigenen politischen Begehrens führt die Gruppe zurück in eine unbekannte queer-kommunistisch gelesene Vergangenheit: Der mexikanische Telenovelastar Flor Edwarda Gurrola, die Performancekünstlerin Katia Tirado und der Aktivist Chris Thaler sind auf der Suche nach der eigenen rebellischen Geschichte und nehmen dazu Kontakt mit global agierenden Aktivist_innen auf. Im Kampf gegen ihren eigenen „Producer“ gerät die Recherche des Teams zur virtuellen Reise in Diskurswelten von politischem Handeln, (un-)möglicher queerer Kollektivität und einem unbekannten „She Guevara“-Mythos.

Her mit den Bildern!

Im Rahmen der WIENWOCHE präsentiert kinoki ein mehrteiliges Filmprogramm, das die Möglichkeiten medialer Interventionen in soziale und politische Prozesse auslotet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Thematisierung gesellschaftlicher Ausgrenzungen sowie die filmische Repräsentation minorisierter Gruppen: Welche Bedeutung hat der Einsatz medialer Mittel für "Minderheiten"-Communities? Wie haben sich die Bedingungen der Sichtbarmachung und Dokumentation verändert? Welche Rolle spielt das audiovisuelle Archiv im Bezug auf Fragen von Selbstdarstellung und Selbsthistorisierung?

The past makes a lovely present

Autonomes Stadtteilzentrum Rotstilzchen 1987 © Robert Newald
Anmerkungen von Tom Waibel zur Besetzt! Ausstellung im Wien Museum

„The past makes a lovely present“ ist der Werbeslogan des Wien Museums und diese Werbung ist Programm: Eine – kämpferische – Vergangenheit wird im Museum zur reizenden Gegenwart und das – endlich – Vergangene zum hübsch aufbereiteten Geschenk. Offensichtlich haben historische Museen ein besonderes Problem mit der Darstellung von Geschichte und das nicht erst aufgrund des „Kampf(s) um Freiräume seit den 70ern“, wie der Untertitel zur Besetzt! Ausstellung lautet.

 zum ganzen Artikel im Malmoe 59/12

Cine Memoria


16.–20 Juli 2012

Un programa de cine de KINOKI y Papaya Media.
Lugar: „Neues Institutsgebäude“ NIG, Universitätsstraße 7, 1010 Viena | Vienna

Entrada libre!

Occupy!

OUT NOW:
Occupy! Die aktuellen Kämpfe um die Besetzung des Politischen,
mit Beiträgen von Isabell Lorey, Jens Kastner, Tom Waibel und Gerald Raunig
ist ab sofort bei Turia + Kant erhältlich.

Die mit dem »Arabischen Frühling« begonnenen neuen globalen sozialen Bewegungen des Jahres 2011 haben die Auseinandersetzungen um die Ordnungsweisen des Sozialen neu entfacht.

Workshop/Seminar 06/12

Das Workshopseminar Melodrom: Melodrama, Telenovela, Rebellion von Gin Müller und Tom Waibel findet ab dem 15. Mai an 4 Terminen am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien statt.

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen versuchen Müller und Waibel zu klären, wie Melodrama, Telenovela und Rebellion im Kontext einer inszenierten globalen Medienwelt zusammenhängen, und betrachten dabei das Verhältnis zu Affektbildern, Genderperformances, leidenschaftlichen Dialogen, aber auch dem politischen Kampf um Anerkennung.

Eintritt frei. Einstieg ohne Voranmeldung und zu jedem Termin möglich.
Termine:

Gegen Vorratsdatenspeicherung!


Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention: "Jede Person hat das Recht auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens, ihrer Wohnung und ihrer Korrespondenz." Das seit dem 1. April 2012 in Kraft getretene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung bedeutet eine massive Einschränkung dieses Grundrechts auf Freiheit von Kommunikation und Information sowie deren Beschaffung und Verteilung. Links zu Initiativen gegen die Vorratsdatenspeicherung:

Diese Stimme spricht leise...

... aber sie ist insistent


Interview mit Tom Waibel am 5. Februar 2012 in der Universität Hamburg
geführt von der elektronischen Zeitung Schattenblick

Epistemischer Ungehorsam

Ab sofort erhältlich!

WALTER D. MIGNOLO
Epistemischer Ungehorsam
Rhetorik der Moderne, Logik der Kolonialität und Grammatik der Dekolonialität
Aus dem Spanischen übersetzt und mit einer Einleitung von Jens Kastner und Tom Waibel

Die Übersetzung dieses Textes hat bereits zu heftigen Reaktionen geführt. Hier unsere Entgegnung auf die jüngst erhobenen Vorwürfe


Transnational Migrant Strike Day

Get more info on languagestrike...

Activities on 1 March 2012 in Vienna...

Entweder wir finden einen Weg oder wir erfinden ihn...

Zugsunglück am Montparnasse
Alternativen zur kapitalistischen Moderne

Vom 3. bis zum 5. Februar fand an der Universität Hamburg eine Konferenz statt mit dem Titel: „Die kapitalistische Moderne herausfordern. Alternative Konzepte und der kurdische Aufbruch“. Zahlreiche Beiträge konzentrierten sich auf alternative Möglichkeiten von Selbstverwaltung und Selbstorganisation jenseits staatlicher Strukturen. Dabei spielten Konzepte wie Kommunalismus, Basisdemokratie oder Rätesystem eine zentrale Rolle, was aber ist darunter zu verstehen? Eine Spurensuche von Tom Waibel

Kapitalist moderniteye alternatifler

Meclisler sisteminde, alınacak kararla alakası olan, ondan etkilenecek herkes siyasi karar mekanizmalarında yer alma hakkına sahip. Tarihsel açıdan bakıldığında, meclislerin hiçbir zaman yeterli düzeyde toplumsal kurtuluş ve eşitlik potansiyellerini kanıtlama imkanına sahip olmadığı görülür.
yeniözgürpolitika

Archivo F.X. / Pedro G. Romero

Vom 11. Februar bis zum 29. April 2012 zeigt der Württembergische Kunstverein das Projekt Archivo F.X. des spanischen Künstlers Pedro G. Romero.

Das Projekt basiert auf einem von Romero seit 1999 zusammengetragenen Archiv, das in über tausend Dokumenten die Geschichte(n) des antiklerikalen Ikonoklasmus in Spanien (zwischen 1845 und 1945) mit internationalen Positionen der Avantgarde verknüpft.

Archiv F.X. Erste Ausführung
free download Seite A
free download Seite B 
(Übersetzt von Tom Waibel)

In memoriam Antoni Tápies

Antoni Tápies, Journal (Galfetti 166), 1968.
Antoni Tápies, einer der großen Exponenten abstrakter Kunst (Informel) starb am 6.2.12 mit 88 Jahren. Tápies kam 1923 in Barcelona auf die Welt, er war Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker. Nach einer schweren Lungenkrankheit entdeckte Tápies Zeichnung und Malerei für sich und entschloss sich, das Studium der Rechtslehre aufzugeben.

Network for an Alternative Quest

Challenging Capitalist Modernity – Alternative Concepts and the Kurdish Quest  
3.–5. February at Hamburg University
The organizers of the conference are pleased to extend an invitation to all those interested in discussing theoretical and practical measures required to establish an alternative way of life. This conference should also prove of interest to all those who would like to be fully updated on the latest transformations within Kurdish society and its popular movement as well the alternative proposals put forward by the Kurds.

occupy [w]all street[s]

The idea behind this site is to provide an opportunity for all of us to come together, to share our ideas and creativity in the many ways of which we are capable. The Occupii Team is Multinational, Multilingual, without borders or boundaries, and we wish to extend the same opportunity to you. To give everyone a platform on which we may express ourselves loudly and proudly.

Neujahrswünsche...

... von John Heartfield: Ein neues Jahr! Ein Jahr wie jedes andere war? Nein!! Das darf nicht sein! Damit aus Not und Qual die neue Welt entsteht: Schlag zu, Prolet!

Fokus Film

Eine filmisch/reflexive Auseinandersetzung zum Thema Filming Childhood – Das ungeübte Ich in Kooperation mit der Filmvermittlung im Österreichischen Filmmuseum. Die Screenings und Debatten finden im Ausstellungraum – im unsichtbaren Kino – des Österreichischen Filmuseums in der Augustinerstraße 1 statt.

Film/Revolution/Übersetzung

Vom 14.–19. Dezember bietet das Österreichische Filmmuseum die seltene Gelegenheit, Agit-Prop-Filme, Flugblattfilme + Newsreels von Santiago Alvarez, dem inovativen Pionier des kubanischen Kinos  auf großer Leinwand in aktualisierten Übersetzungen von Tom Waibel zu sehen.

Niemals vergessen!

Am 9. und 10. November gibt es Gedenkveranstaltungen an das November-Pogrom von 1938. Ausführliche Infos finden sich hier...

Die Pogrome am 9./10.November 1938 gegen die jüdische Bevölkerung und ihre Einrichtungen waren weder spontan noch auf diese Tage beschränkt. Die antisemitischen Ausschreitungen und Arisierungen beschränkten sich auch nicht auf einzelne Bezirke, sondern betrafen die ganze Stadt und das ganze Land.

Occupy and assemble

Wiens Epizentrum ist seit Di. 8.11 geräumt!
Reflect, occupy and assemble with the latest
transversal webjournal

ArtLeaks

ArtLeaks is collective platform initiated by an international group of artists, curators, art historians and intellectuals in response to the abuse of their professional integrity and the open infraction of their labor rights. In the art world, such abuses usually disappear, but some events bring them into sharp focus and therefore deserve public scrutiny.  Only by drawing attention to concrete abuses can we underscore the precarious condition of cultural workers and the necessity for sustained protest against the appropriation of politically engaged art, culture and theory by institutions embedded in a tight mesh of capital and power.

EduFactory

The first issue of the EduFactory webjournal University Struggles and the System of Measure, edited by Nirmal Puwar, Gerald Raunig and Brett Neilson for free download.

Masken des Widerstands

Ein Wanderkino im Lakandonischen Regenwald im Spannungsfeld von zapatistischer Rebellion und Aufstandsbekämpfung ist der Ausgangspunkt dieser dialogischen Forschungsreise durch Raum- und Zeitentwürfe in Mexiko und Guatemala.
Diese Untersuchung von Tom Waibel zu Spiritualität und Politik in Mesoamerika erscheint demnächst im  Löcker Verlag.

Melodrama und Rebellion

Im Rahmen der Mexico-Österreich-Tour der Produktion Who shot the Princess? – Boxstop Telenovelas widmet sich ein dreitägiges Symposion dem Thema Melodrama und Rebellion. Politik und Ästhetik in Europa und Lateinamerika. Vom 23. bis 25. September wird in theoretischen und performativen Beiträgen (Diskussion, Film, Performance und Party) das aktuelle politische Potenzial melodramatischer Erzähl- und Aktionsformen ausgelotet.

Content Form Im-material

September 15, 2011, 7 p.m.

Book launch – Five Years of CONT3XT.NET 
Kunstraum Niederoesterreich, Vienna/Austria, 
With intoductory words by Tom Waibel


Dieter Schrage...

... ist woanders hingezogen. Er war von allen Unbequemen dieser Stadt der Liebenswürdigste: Unermüdlich und doch stets verschmitzt in Bewegung für die Schaffung herrschaftsfreier Räume entwarf er das Freie Kino, bastelte an der besetzten Arena mit, kuratierte sozialkritische Kunst, unterstützte alle möglichen Hausbesetzungsbewegungen und -bestrebungen, hielt Vorträge, Reden, Seminare und ging mit Obdachlosen ins Museum, etc., etc. Und bei all dem war er ein nicht aus der Ruhe zu bringender Pazifist und widmete sich dem, was Pierre Ramus – dem er eine ganze Gesellschaft gründete – so formulierte: "Die Umgestaltung der Gesellschaft durch die gewaltlose Revolution, mit den Mitteln des Wortes, hin zu wahrer Herrschaftslosigkeit". Sein Herz, das immer offen war für Kritik und Subversion, ist nun völlig unerwartet stehngeblieben... ciao battagliero!