berufsbild künstlerIn

Gespräche über künstlerische Arbeit und Forschung, sowie über politische, soziale und ökonomische Parameter der Tätigkeit im Kunstfeld. Eine Öffentliche Vortrags- und Gesprächsreihe der Wiener Kunstschule, während des Studienjahres 2016/17 jeweils Donnerstags von 18:00–20:00 bei freiem Eintritt an der Künstlerischen Volkshochschule, Lazarettgasse 27, 1090 Wien.

Von KünstlerInnen wird angenommen, dass sie Persönlichkeit, Intellekt, Denken, Ausdrucksvermögen und Affekte in den Produktionsprozess einbringen: Das macht sie zu VirtuosInnen der prekarisierten sozialen Verhältnisse. Wenn es zutrifft, dass Politik durch die Kunst der Darstellung bestimmt wird, dann ist die Virtuosität von KünstlerInnen politisch, unabhängig davon, ob im jeweiligen Werk politische Anliegen manifest werden oder nicht.


Programmatik

Die Studie  Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich (BMuKK 2008, von Schelepa, Wenzel und Wohlfahrt unter Mitarbeit von Mostetschnig) gibt den mittleren Stundenlohn für Künstler mit 6,43 Euro und für KünstlerInnen mit 5,55 Euro an. Um diese Werte zu ermitteln, wurden sämtliche Einkünfte der KünstlerInnen zusammengezählt, unabhängig davon, ob diese durch künstlerische oder andere Tätigkeiten verdient wurden und die (fiktive) Annahme grundgelegt, dass sich alle KünstlerInnen fünf Wochen bezahlten Urlaub im Jahr leisten könnten. Gerade mal ein Viertel aller in Österreich künstlerisch Tätigen können von den Einkünften ihres künstlerischen Schaffens leben, die große Mehrheit ist gezwungen, das Lebensnotwendigste in kunstnahen oder kunstfernen Arbeitsverhältnissen dazuzuverdienen (und ein gutes Drittel all dieser Arbeitsverhältnisse dauern nicht länger als einen Monat).

Diese Daten sind eine wissenschaftliche Bestätigung von subjektiv längst gefühlten Eindrücken und schaffen ein Verständnis dafür, warum Künstlerinnen und Künstler oft als Musterbeispiele für neue Selbstständigkeit gelten und bisweilen als Ideale einer zunehmenden Prekarisierung dargestellt werden. Mit dem Begriff der Prekarisierung werden Produktionsweisen angesprochen, die auf kommunikative und kognitive Fähigkeiten bauen, hohe Flexibilität im Einsatz der Arbeitskräfte verlangen und damit ein permanentes und kreatives Reagieren auf Unvorhergesehenes erfordern. Von KünstlerInnen wird wie selbstverständlich vorausgesetzt, dass sie ihre gesamte Persönlichkeit, ihren Intellekt, ihr Denken, ihr Ausdrucksvermögen und ihre Affekte in den Produktionsprozess mit einbringen; gerade diese Voraussetzung qualifiziert sie als VirtuosInnen der prekarisierten sozialen Verhältnisse. Wenn es zutrifft, dass Politik durch eine Kunst der Darstellung bestimmt wird, dann ist diese Virtuosität von KünstlerInnen im Wesentlichen politisch und zwar unabhängig davon, ob politische Anliegen im jeweiligen künstlerischen Werk manifest werden oder nicht. 

Die Vortragsreihe "Berufsbild KünstlerIn" verschafft diesem Verständnis von Kulturpolitik einen öffentlich zugänglichen Raum, in dem geladene Kunst- und KulturproduzentInnen in Form von Vorträgen, Gesprächen und Diskussionen über ihre künstlerischen Arbeiten, Unternehmungen und Forschungen berichten und nicht zuletzt darüber, welche sozialen, ökonomischen und rechtlichen Begleitumstände diese Arbeit bestimmen, befördern oder erschweren. Über die jeweilige persönliche Situation der Vortragenden, die im Spannungsfeld von Urheberrechten, Kulturressorts, Förderanträgen und Kunstvermarktung gefordert sind, sich ihre Zugänge zur künstlerischen Produktion offen zu halten, wird Einblick in die Rolle von Kunst und Kultur in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat gewährt. 

 


Archiv / Gästebuch

Juni 2017

Do., 08.06.17 (depot)
Robert Foltin
Anarchie ist machbar, Herr Nachbar! Dreißig Jahre nach dem Ende des real existierenden Sozialismus, mitten in der kapitalistischen Krise wirken die Ideen der anarchistischen Herrschaftslosigkeit und Selbstorganisation taufrisch. Aber gibt es ein richtiges Leben im Falschen? Robert Foltin ist Philosoph und Autor zahlreicher Untersuchungen zu sozialen Bewegungen.
robertfoltin.net

Mai 2017

Do., 04.05.17 (depot)
Lisbeth Kovacic
unternimmt in ihren Arbeiten subtile Erkundungen in den Grenzgebieten zwischen Fakten, Emotionen und Migrationsbewegungen. Neben einigen preisgekrönten Videos stellt die Künstlerin und Aktivistin ihr aktuelles Projekt vor, einen Langfilm über den heißen Sommer 2015 in Nickelsdorf. www.lisbeth.klingt.org

April 2017

Do. 20.4.17 (depot)
Oliver Ressler
ist bildender Künstler und Filmemacher. Er realisiert themenspezifische Ausstellungsprojekte, Arbeiten im öffentlichen Raum und Videoinstallationen über Themen wie Ökonomie, Demokratie, Klimaveränderung, Formen des sozialen Widerstands und soziale Alternativen. Oliver Ressler stellt hier zum ersten Mal in Wien die gesamte Trilogie OCCUPY, RESIST, PRODUCE von 2014–15 vor. www.ressler.at

Do. 6.4.17 (KVH)
Viktoria Tremmel
hat bei Bruno Gironcoli an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei studiert und Fine Arts an der Goldsmith University in London. Ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und sind in internationalen Ausstellungen zu sehen. Viktoria Tremmel wird von der Galerie Z vertreten. www.viktoriatremmel.com


März 2017

Do., 23.03.17 (KVH)
Osama Zatar
kommt aus Ramallah, Palästina und studierte Bildende Kunst bei Heimo Zobernig an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Zatar entfaltet sich in so unterschiedlichen Medien wie Malerei, Installation, und Schauspiel. Sein bevorzugtes Ausdrucksmittel jedoch sind Skulpturen.

Fr. 17.3.17 (depot)
Martin Reinhart
ist Filmemacher, Filmwissenschafter und Erfinder. Er studierte an der Universität für Angewandte Kunst, war Kurator für Fotografie und Film im Technischen Museum in Wien und leitete den Aufbau der  Photo-Auktionen von WestLicht. Schauplatz für Photographie. Martin Reinhart stellt seine aktuelle Forschungen zur Geschichte des Tonfilms mit zahlreichen Filmausschnitten vor.
In Kooperation mit depot und kinoki, www.kinoki.at


Feber 2017


Do., 23.02.17 (KVH)
Matthias Mollner
ist freischaffender Künstler, der in den Bereichen Installation, Video, Fotografie und Performance tätig ist. Zahlreiche seiner Arbeiten verstehen sich auch als Interventionen im öffentlichen Raum, die zumeist die andauernd intensive physische Präsenz des Künstlers in seinem Werk thematisieren.


Jänner 2017

Do., 26.01.17 (KVH)
Michaela Putz
ist Künstlerin und studiert derzeit Art & Science an der Universität für Angewandte Kunst bei Virgil Widrich. Davor absolvierte sie ein Studium der Kommunikationswissenschaften und Politikwissen­schaften, und lernte Druckgraphik in der Graphik Werkstatt Neunteufel Kreilinger und an der Wiener Kunstschule. www.michaelaputz.com

Do., 12.01.17, (depot)
Vera Kumer
ist Diplomingenieurin und Lehrbeauftragte an der TU Wien. Kumer untersucht unter dem Titel "Making the Invisible Visible" die Frage nach Visualisierungsstrategien von Kontrolle. 
Dezember 2016

Do., 15.12. (KVH)
Patrick Detz
ist Werbegrafiker. Detz hat die Wiener Kunstschule besucht und beantwortet die Frage nach seinen künstlerische Unternehmungen so: "Was ich tue? Ich verkaufe Ideen, Text & Design."

Do.,  1.12. (KVH)
David Kurz
ist Fotograf und betreibt ein Atelier für Photo-Grafik. Kurz hat die Wiener Kunstschule besucht und widmet sich in seiner Arbeit als freischaffender Künstler insbesondere der grafischen Arbeit mit Licht, Fotopapier und Fotochemie. www.davidkurz.at  


November 2016

Do. 17.11. (depot)
Elisabeth Streit und Gary Vanisian
über "The Magic of Nigeria - On the Cinema of Ola Balogun"
Anlässlich seines 70. Geburtstages im August 2015 hat sich das Filmkollektiv Frankfurt dem Werk und der Person dieses “großen Unbekannten“ angenommen. Dabei herausgekommen ist ein sorgfältig editierter Band, der hier vorgestellt wird.

Do.,  3.11. (KVH)
Gabriele Adebisi-Schuster
ist Printgrafikerin und betreibt "Schusters Werkstatt", in der Bücher, Kataloge, Folder, Plakate hergestellt werden sowie die Konzeption und Produktion von "allem, das gedruckt werden kann."



April 2014
Mi., 23.4.
Viktoria Tremmel
hat nach dem Abschluss ihrer Floristenlehre an der Akademie der Bildenden Künste Bildhauerei bei Bruno Gironcoli diplomiert. Sie machte einen Master of Fine Art an der Goldsmith University in Lonodn und lebt seither als freischaffende Künstlerin in Wien.

Mi., 2.4.
Isabella Kresse
lebt als freischaffende Künstlerin in Wien. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste bei Eva Schlegel. Zu ihren Arbeiten zählen Installationen im öffentlichen Raum ("Für Johanna Dohnal", 23 Birken in Wiener Parks, 2011) ebenso wie ihre Lehrtätigkeit im künstlerischen Feld (derzeit "Architekturtheorie und Urbanismus" an der Akademie der Bildenden Künste).

März 2014
Mi., 26.3.
Karin Schneider und Till Weinhold
Die heutige Veranstaltung bietet eine informelle Gesprächsrunde für Studierende der Wiener Kunstschule sowie Studierenden des Bereichs "Fachdidaktik" an der Universität für Angewandte Kunst und wird von der Wiener Gruppe des internationalen Forschungsnetzwerkes "Another Roadmap for Arts Education" (Carla Bobadilla, Andrea Hubin, Iver Ohm, Barbara Mahlknecht und Karin Schneider) durchgeführt.
Im Zentrum der Debatte steht die Erschließung von außerschulischen Berufsfelder als "Art Education Research": Wie funktioniert das Lehren und Lernen von Kunst und Kunstvermittlung in unterschiedlichen Institutionen insbesondere aus der Sicht von Kunststudierenden? Was bedeutet das Vermitteln von Kunst (in der Schule, in Museen,...) je individuell für das eigene Selbstbild als KünstlerIn? Welche Handlungsspielräume gibt es unter den momentanen politischen Verhältnissen in den jeweiligen Institutionen?
Mi., 19.3.
Anton Hammerschmidt
Anton Hammerschmidt ist Steuerberater und Unternehmensberater bei der Interexpert Treuhand und Steuerberatungsgesellschaft. In der heutigen Veranstaltung stehen dementsprechend konkrete und praktische Fragen nach Steuerrechten und Sozialversicherungsplichten im Zentrum der Aufmerksamkeit. 

Mi., 12.3.
Alexander Nikolic
Alexander Nikolic lebt und arbeitet als Künstler in Wien. Er studierte an der Akademie der Bildenden Kunst bei Michelangelo Pistoletto und Eva Schlegel. Seine Arbeiten und Projekte sind vielfach prozessorientiert und beschäftigen sich Fragen von Migration, Partizipation und sozialen Konkflikten.

Mi., 5.3.
Luca Faccio
ist Fotograf und Journalist aus Genua, der in Wien lebt und arbeitet. Er hat Eva Schlegels Klasse für Fotografie und Neue Medien an der Akademie der Bildenden Künste absolviert. Seine jüngste Ausstellung "Common Ground" im Wiener Künstlerhaus zeigte zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Rahmen seiner wiederholten Recherchereisen nach Nord- und Südkorea entstanden sind.

Februar 2014
Mi., 26.2.2014
Christoph Schwarz
Christoph Schwarz ist als Musiktherapeut und Begleiter, Musiker, Sänger und Klangvermittler tätig, und außerdem auch als Telemarketeer, Koch, Kellner, Bautischler, Performer, Betreuer, Schauspieler, Programmierer, Autor und vielem anderem mehr gescheitert. Für Christoph Schwarz gilt auch in der Kunst: Um gescheit zu scheitern müssen viele Dinge durchprobiert werden, und da gehört schon einiges dazu – Vom alles Können und nichts Tun, träumen und trotzen, von Himmel und Keller....  die Jagd von Christoph Schwarz nach dem scheitern steht im Mittelpunkt dieses Gesprächs, oder: WAS NICHT GEHT UND DESHALB HILFT.

Dezember 2013
Mi., 18.12.
Michael Hudecek
ist Filmeditor, Regisseur, Produzent und Musiker. Für seine künstlerischen Arbeiten wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, etwa mit dem "European Film Award" für den Schnitt des Spielfilms "Caché" (R: Michael Haneke). Michael Hudecek ist Professor für Schnitt an der Wiener Filmakademie (Universität für Darstellende Kunst) und er betreibt die Produktionsfirma Gams Film + Music.

Mi., 11.12.
Andrea Salzmann
ist Fotografin, Performerin und Dramaturgin. Nach dem Besuch der Höheren Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt studierte sie Theater-, Film-, und Medienwissenschaften an der Uni Wien und lehrt nun als Assistentin an der Klasse für Performative Kunst an der Akademie der Bildenden Künste. In Andrea Salzmanns Arbeiten treffen populäre Gesten auf feministische künstlerische Zugänge.

Mi., 4.12.
Ernst Reitermaier
ist Musiker, Konzertveranstalter und Klangforscher. Er begreift sich selbst nicht als Künstler, sondern als Kulturarbeiter im Sinne einer Be- und Umarbeitung von Kultur. Erfolgreiche Beispiele solcher Umarbeitungsprozesse sind etwa das Gemüseorchester oder das Institut für Transakustische Forschung (iftaf), die beide von Ernst Reitermaier mitbegründet wurden.

November 2013
Mi., 27.11.
Gülsen Bal
geboren in der Türkei, lebt und arbeitet in London und Wien. Sie studierte Zeitbasierte Medien an der Guildhall University, London und anschließend Critical Fine Art am Central Saint Martins College of Art & Design in London. Mit dem Open Space, nunmehr Open Systems, gründete Bal einen Ort kreativer Praxis, der sich als Beitrag zu einer Strategie für grenzüberschreitende Projekte versteht.
VORTRAG IN ENGLISCHER SPRACHE!
Mi., 20.11.
Nora Scheidl
studierte an der Universität für angewandte Kunst bei Erich Wonder und Axel Manthey und ist seit 1983 freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin. Nora Scheidl leitet außerdem das Projekt "Netzzeit", ein Werkzeug zur Herstellung von Musiktheater der Gegenwart, das laut Selbstdefinition keine Immobilie besitzt, weil Theater nicht immobil sein soll.

Mi., 13.11.
Helmut Neundlinger
hat Philosophie (Diplom) und Germanistik (Doktorat) an der Universität Wien studiert. Darüber hinaus ist er Klarinettist und Saxophonist und vollbringt zahlreiche Tätigkeiten in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Publizistik und Lehre. Für seine schriftstellerische Tätigkeit erhielt er zuletzt das österreichische Staatsstipendium für Literatur.

Mi., 6.11.
Christian Diaz Orejarena
ist Malerei-Absolvent der Weißensee Kunsthochschule Berlin und studiert derzeit Postkonzeptuelle Kunstpraktiken an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Christian Diaz hielt am 12. Oktober im Jubiläumskongress 125 jährigen Burgtheater eine "Protestrede des Billeteurs", in der die Arbeitsverhältnisse im Kulturbetrieb kritisch beleuchtet werden. Diaz ist Teil von "Unkoordinierte Bewegung" www.unkoordiniertebewegung.org
 
Oktober 2013

Mi., 30. 10. 2013
Letizia Werth
hat an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien Malerei studiert. Sie arbeitet in den Bereichen Malerei, Zeichnung, Video und Performance. Werths künstlerisches Schaffen wurde mit zahlreichen Preisen dotiert, zuletzt verbrachte sie einen Artist in Residence Aufenthalt in China. Werth über ihren Zugang zur Malerei: "Ich bin nicht an der Ausschließlichkeit eines Mediums interessiert sondern an Fragestellungen, die es beinhaltet."
www.letiziawerth.at 
Mi., 23. 10. 2013
Matthias Mollner
ist freischaffender Künstler, der in den Bereichen Installation, Video, Fotografie und Performance stätig ist. Zuletzt war eine Ausstellung von Fotoarbeiten, Skulpturen und einem Video an der Art Austria 2013 zu sehen. Seine jüngste Tanzperformance hieß "Rolling Balls" und fand im Rahmen des Kulturherbstes Neubau auf der Mariahilferstraße statt.
www.mollner.blogspot.com
Mi., 16. 10. 2013
Barbara Kovacs
ist Kultur- und Sozialanthropologin mit einem Schwerpunkt auf Lateinamerika-Studien. Sie hat soeben eine Masterthese über die Beziehung von Kunst und Gewalt an der Universität Wien vorgelegt, in der sie Arbeiten der mexikanischen Performance Künstlerin Lorena Wolffer im Hinblick auf Gewalt an Frauen untersucht. Kovacs wird ihre Untersuchung im Rahmen von Berufsbild KünstlerIn vorstellen.
Mi., 9. 10. 2013
Oliver Ressler
ist bildender Künstler und Filmemacher. Er realisiert themenspezifische Ausstellungsprojekte, Arbeiten im öffentlichen Raum und Videos über Themen wie Ökonomie, Demokratie, Klimaveränderung, Formen des sozialen Widerstands und soziale Alternativen. Seine Arbeiten und Interventionen werden im internationalen Kunstkontext ausgestellt, zuletzt war ihm die Filmretrospektive "The Movement of Ideas" im Centre d’Art Contemporain in Genf gewidmet.

Mai 2013
Mi. 29.05.13
Vesna Michl
Studierte Anfang der 1960er Jahre Gobelinweberei an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien und eröffnete 1970 die Werkstätte "Vesna Design" in der Wiener Innenstadt. In ihrem Portfolio finden sich neben Großaufträgen (etwa Hotel Hilton in Wien, österr. Botschaft in Japan, etc.) zahlreiche Modekreationen und Modeschauen. In den 1980er Jahren zog sie mit ihrem Atelier in das Schloss Primmersdorf im Waldviertel, wo sie 2005 eine Kunstgalerie im "Schüttkasten" eröffnete.
Mi., 15.05.13
Julia Danielczyk
ist Doktorin der Theater- und Literaturwissenschaft durch die Universität Wien. Sie war stellvertretende Leiterin der Handschriftensammlung der Wienbibliothek und ist seit Mai 2013 Literaturreferentin der Kulturabteilung der Stadt Wien. Danielczyk ist Autorin zahlreicher Publikationen zu Literatur, Film und Theater. Zuletzt ist von ihr erschienen: Josef Meinrad. Der ideale Österreicher, Wien: Mandelbaum 2013.
Mi., 08.05.13
James Garrison
hat an der Universität von Hawaii Philosophie studiert und mit einer Master-These über klassisches chinesisches Denken erfolgreich absolviert. Er ist derzeit Assistent am Institut für Philosophie in Wien und wird sich in seinem Vortrag auf das Verhältnis von Kunst und Politik in der chinesischen Tradition konzentrieren.
VORTRAG IN ENGLISCHER SPRACHE
April 2013
Mi., 24.4.13
Gerhard Rauscher
Beendet derzeit sein Studium der Raumplanung an der TU Wien. Sein besonderes Interesse gilt Stadt- und Landkonzepten, die nicht nur für Verkehr und Wirtschaft gut
sind, sondern vor allem für die darin lebenden Menschen. Was können die Kriterien für "nachhaltige" Stadt- und Landkonzepte sein? Lassen sich solche Kriterien überhaupt benennen?
Mi., 17.04.13
Checo Sterneck und Thomas Reinagl
Checo Sterneck studierte Architektur an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Er ist ein gefragter Spezialist für Ausstellungsgestaltungen, seine Entwürfe wurden und werden in zahlreichen Ausstellungen von internationalen Museen umgesetzt. Seine Gestaltungen entwickeln sich oft im Zusammenarbeit mit dem Grafikdesigner Thomas Reinagl, dementsprechend werden beide zum Gespräch zur Verfügung stehen.
Mi., 10.04.13
Laymert Garcia dos Santos
ist Professor für Soziologie an der Universität Campinas in Sao Paulo, Brasilien. Er studierte Kommunikation und Pädagogik in Rio de Janeiro und in Paris. Er ist derzeit in Wien im Zusammenhang mit der österreichischen Uraufführung der von ihm konzipierten Amazonas Oper "A Queda Do Céu" im Rahmen des Festivals für Neues Musiktheater.
Mi.,  03.04.13
Robert Reinagl
ist Sänger und Sprecher und seit 2000 Schauspieler im Ensemble des Wiener Burgtheaters. Zuletzt war er in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald (Regie: Stefan Bachmann) und in Dieter Giesings Inszenierung von Schnitzlers Professor Bernhardi zu sehen. Seiner Selbstbeschreibung zufolge ist Robert Reinagl "überzeugend in jeder Rolle."
www.robertreinagl.com
März 2013
13.3.13
Elisabeth Eschwé
studierte Musik am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte ein Dolmetsch- und Philosophiestudium an der Universität Wien. Sie arbeitete zunächst als Lektorin und Dolmetscherin und ging mit "literarischen" Konzerten auf Tournee. Heute ist sie Klavierpädagogin und lehrt an verschiedenen Universitäten und Konservatorien.
www.elisabeth-eschwe.com
6.3.13
Gunter Damisch
studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Maximilian Melcher und Arnulf Rainer. Damisch ist seit 1992 Professor für Grafik an der Akademie. Er ist in zahlreichen Ausstellungen und Katalogen vertreten, seine Arbeiten werden zu den Neuen Wilden gezählt.
 Jänner 2013
23.1.13
Lisa Neumann
ist Kuratorin, Festivalleiterin und Mitbegründerin von Espressofilm, einem Verein zur Archivierung und Sichtbarmachung von unabhängigem Kurzfilm. Sie studierte Buch und Dramaturgie, Bildtechnik und Kamera an der Filmakademie Wien. Seit 2008 leitet sie das jährlich in Wien stattfindende Kurzfilmfestival espressofilm.
16.1.13
Harald Katzmair
studierte Soziologie und Philosophie an der Universität Wien. Er ist Gründer und Direktor von FAS.research, einem internationalen Analyse- und Beratungsunternehmen mit Standorten in Wien und New York. Harald Katzmair zählt zu den weltweit führenden Experten im Feld der angewandten Sozialen Netzwerkanalyse und der Analyse von Macht-, Beziehungs- und Kommunikationsnetzwerken.
9.1.13
Sabine Groschup
ist Künstlerin, Filmemacherin und Autorin. Sie studierte Architektur bei Wilhelm Holzbauer, Malerei und experimenteller Trickfilm bei Maria Lassnig und Videokunst bei Nam June Paik. Ihre Arbeiten wurden wiederholt ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie 2012 den Preis der Stadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen im Bereich der Bildenden Kunst. Sabine Groschup lebt und arbeitet in Wien und Berlin.
 
Dezember 2012
12.12.12
Michaela Müller
studierte Kunstpädagogik an der Universität für angewandte Kunst in Luzern, Schweiz und Animationsfilm an der Akademie der bildenden Kunst in Zagreb, Kroatien. Sie ist derzeit Artist in Residence in Wien und sie untersucht in ihrer Arbeit die Verbindungen zwischen Malerei und Film.
5.12.12
Hirut Kiesel
ist Mitbegründerin des Vereins World Media Insights mit dem sie zunächst Radio BiG (Best in Globe) produzierten und mit dem sie derzeit Discover TV herstellen und ausstrahlen. Hirut Kiesel selbst: "Wir arbeiten mit freien Medien aus Überzeugung und nicht, weil wir woanders nicht Fuß fassen können."
November 2012
28.11.12
Maria Chalela-Puccini

hat Visual Arts in Bogotá, Kolumbien, studiert. Sie arbeitete in Madrid und Berlin und studiert derzeit Malerei und Animationsfilm an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Zuletzt war ihre Animation "Diary of a sailor who did not pay the rent" am One Day Animation Festival zu sehen.
www.vimeo.com/mariachalela
21.11.12
Obiora C-Ik "Charles" Ofoedu
ist Autor, Künstler und Menschenrechtsaktivist. Ofoedu wurde als erster afrikanischer Schriftsteller in den Österreichischen P.E.N.-Club aufgenommen, zu seinen in Österreich erschienen Arbeiten zählen: „The Mind’s Eye“ (Gedichtesammlung, 1998), „Morgengrauen“ (Literarischer Bericht, 2000) und „Geistauge“ (Gedichtesammlung, 2000). Charles Ofoedu selbst: "Das Bild von AfrikanerInnen hängt mit dem Bild zusammen, das Europa von Afrika hat und das in den Medien transportiert wird. Aber wir müssen uns auch selbst de-kolonialisieren!"
14.11.12
Bernhard Balas
ist Musiker und Klavierbauer. Seine Ausbildung führte vom "Tastenputzen" übers Klavierstimmen und einer jahrelangen "Walz" durch Mittelamerika und Südostasien bis zur Meisterprüfung in Wien. Seine Werkstatt wurde von der Wirtschaftskammer als "bester Handwerksbetrieb" ausgezeichnet und befindet sich in der Nobilegasse schräg vis-a-vis der Kunstschule.
Zum Berufsbildgespräch lädt Balas in seine Werkstatt ein!
7.11.12
Heiko Bressnik
studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien u.a. bei Oswald Oberhuber und Peter Weibl. Seine  Arbeiten wurden und werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, aktuell in der Ausstellung "The Scientific People. Recherche zum Mythos des Primitiven" im Kunstraum Niederösterreich. "Die Kunst hat nicht nur einen Weg, sondern so viele, wie es Künstler gibt", sagt Heiko Bressnik.

Oktober 2012
31.10.12
Mehmet Emir
studierte Kontextuelle Malerei an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien bei Hans Scheirl. Er ist als freier Fotograf, Musiker und Schriftsteller tätig. Mehmet Emir begann als Kind von Arbeitsmigranten seine künstlerische Karriere in Wien zunächst als Hilfs- und Lagerarbeiter. Zuletzt schrieb er die Kolumne "Briefe an Mama und Papa in der Türkei" in der "Boulevard-Zeitung" Augustin.  www.members.aon.at/mehmetemir
24.10.12
Elisabeth Streit
ist Bibliothekarin und Filmvermittlerin im Österreichischen Filmmuseum. Als Präsidentin des gemeinnützigen Vereins Kinoki arbeitet sie an der Schnittstelle von audiovisueller Selbstbestimmung in Film und Kino. Zuletzt kuratierte sie die Film- und Diskussionsreihe "Her mit den Bildern" im Rahmen der WienWoche.
17.10.12
Flor Edwarda Gurrola
ist Film- und Theaterschauspielerin und begann ihre Karriere als Kinderstar in mexikanischen Telenovelas. Sie gab ihr Kinodebüt in "Das Evangelium der Wunder" von Arturo Ripstein (1998). Flor Edwarda Gurrola gastiert derzeit in Wien als Schauspielerin im experimentellen Theaterstück "Melodrom. The making of a rebellious Telenovela" und wird ihren Vortrag auf Englisch halten.
www.fundaciongurrola.org
10.10.12
Nils Olger
Nils Olger studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien Videokunst und Post Conceptual Art Practices. Er lebt und arbeitet als Filmemacher und Kunstarbeiter in Wien mit Schwerpunkten auf Dokumentation, Performance und Video-Kunst. Zuletzt nahm er an der Gruppenausstellung NICHT NUR EIN BILD, SONDERN EINE GANZE WELT im KUNSTRAUM NOE teil. Derzeit ist er für das Visual Design beim Theaterstück MELODROM. THE MAKING OF A REBELLIOUS TELENOVELA im brut im Künstlerhaus verantwortlich.

Mai 2012
30.5.12
Heiri Häfliger
kommt aus der Schweiz, er absolvierte die Universität für Angewandte Kunst in Wien und lebt und arbeitet seither in Wien. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit kreist um Skulpturen, Rauminstallationen und Objekte, die in zahlreichen Ausstellungen und Galerien ausgestellt wurden und werden. Häflinger ist darüber hinaus an vielfältigen Arbeitsprozessen im Studio Franz West beteiligt.
www.heirihaefliger.net
23.5.12
Simonetta Ferfoglia
ist Teil der KünstlerInnengruppe gangart und unterrichtet am Institut Fashions and Styles der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Die künstlerischen Interventionen von gangart umfassen Prozesse der Recherche und Aneignung von physischen und sozialen Räumen. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Forschung kommen immer wieder in der Kuratierung von Ausstellungen und in Ausstellungsdesigns zum Ausdruck.
www.gangart.org
16.5.12
Robert Newald
ist freier Photograph, stellvertretender Innungsmeister der Berufsphotographen Österreichs und arbeitet regelmäßig für Tageszeitungen wie Der Standard und Wiener Zeitung. Er ist Gewinner des APA-Preises für Pressephotographie 2006 und 2008 Preisträger in der Sparte ‚Kunst und Kultur’. „Lieber gar nicht als belanglos,“ so bringt Thomas Rottenberger Newalds Arbeitsprinzip auf den Punkt.
www.newald.at
9.5.12
Aldo Giannotti
kommt aus Genua und lebt seit 2000 in Wien. Er studierte Malerei an der Accademia di Belle Arti in Carrara, spezialisierte sich auf Video Kunst an der Academy of Wimbledon in England und vertiefte sich im Bereich der  Photographie an der Akademie der bildenden Künste in München. Er ist seither an den Grenzbereichen von performativer und medialer Kunst tätig.
VORTRAG IN ENGLISCHER SPRACHE
www.aldogiannotti.com

April 2012
25. 4. 12
Victoria Hindley
ist Künstlerin, Autorin und unabhängige Kuratorin. Sie unterrichtet am Transart Institute in Berlin und New York, derzeit sind Arbeiten von ihr in der Ausstellung Gesichtsfeld in der ZS art Galerie zu sehen. Hindley über sich selbst: "As an artist and researcher, I’m interested in investigating the cultural construction of meaning."
www.victoriahindley.com
VORTRAG IN ENGLISCH!
11. 4. 12
Vida Bakondy
ist Historikerin und arbeitet zu Fragen der Repräsentation in postkolonialen Arbeits- und Migrationsverhältnissen. Sie war Mitglied der Recherchegruppe zum Ausstellungsprojekt "Gastarbajteri. 40 Jahre Arbeitsmigration" und ist Mit-Autorin einer Studie über Afrikabilder im österreichischen Film. Derzeit arbeitet sie an der Aufarbeitung des fotographischen Nachlasses einer jüdischen Schwimmerin.
www.linksnet.de/de/autorin/bakondy_vida
März 2012
28.3.12
Ula Schneider
ist in Washington D.C. aufgewachsen und hat in Wien Kunstgeschichte studiert. Sie ist die Erfinderin und Leiterin des Festivals SOHO in Ottakring. Das Festival entstand 1999 aus einer KünstlerInneninitiative als Kunst- und Stadtteilprojekt, und dehnt sich seither vom Brunnenviertel über Ottakring aus. Seit heuer wird das Festival als Biennale durchgeführt. www.sohoinottakring.at
21.3.12
Jan Machacek
studierte Bildhauerei und Bühnenbild auf der Akademie der bildenden Künste in Wien und in Karlsruhe. Er zeigt seine Arbeiten in so unterschiedlichen Kontexten wie Kinos, Ausstellungen oder bei Tanz-, Theater-, und Performance-Veranstaltungen. Seine Kurzfilme waren bisher auf zahlreichen internationalen Festivals wie der Viennale (Wien), Sonar (Barcelona) und Avanto (Helsinki) zu sehen.
jan-machacek.klingt.org
14.3.12
Sabine Marte
arbeitet medienübergreifend in den Bereichen Videokunst und Performance. Sie absolvierte Grafik/Design an der Grafischen Lehranstalt und studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. 2009 erhielt sie das Staatsstipendium für Video- und Medienkunst und wurde 2010 mit dem Diagonale Preis für Innovatives Kino ausgezeichnet.
sabinemarte.klingt.org
7.3.12
Ali Çan
ist Kulturpolitiker und Kurator. Er war Mit-Organisator des Kunstpavillons Planet Kurdistan bei der 53. Biennale in Venedig 2009, einem der spärlichen Freiräume für künstlerisches Schaffen jenseits von nationalstaatlicher Zuschreibung. Darüber hinaus ist er für die kurdischen Filmtage als Kurator tätig und betreibt eine Bar in der Wiener Innenstadt. www.pilotbar.at

Feber 2012 
Mi., 1. Feber 2012
Dimitré Dinev
geb. 1968, ist Schriftsteller und Autor zahlreicher Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Drehbücher. Er kam 1990 von Bulgarien nach Österreich und studierte Philosophie und russische Philologie. 2003 gelang ihm sein literarischer Durchbruch mit dem Roman Engelszungen, der mittlerweile in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurde. Dinev war zuletzt writer in residence in Sri Lanka im Rahmen des Projekts museum in progress. Dinev auf wikipedia
Jänner 2012 
25.1.2012
Sandra Selimovic
geb. 1981 in Serbien, absolvierte eine Schauspielausbildung in Wien und arbeitet heute als Schauspielerin, Regisseurin und Filmemacherin. Sie urteilt selbst: "All unsere Bemühungen etwas toll darzustellen, Kunst zu machen, haben keinen Wert, wenn keine Seele davon berührt wird, vielleicht nicht mal unsere eigene." Selimovic auf Romani Politika: www.roma-service.at/dromablog/?p=3123
18.1.2012
Niclas Schmiedmaier
geb. 1968, studierte Rechtswissenschaften an der Uni Wien und der University of Notre Dame/USA. Er war jahrelang Stellvertretender Rektoratsdirektor an der Uni für Musik und Darstellende Kunst in Wien und ist heute als Rechtsberater für zahlreiche internationale Unternehmen tätig. Schmiedmaier organisiert darüber hinaus die Galerie Base-Level in Wien und wird insbesondere über Urheber/innen/rechtsfragen für KünstlerInnen berichten. www.base-level.com
11. 1. 2012
Timotheus Tomicek
geb. 1978, studierte Fotografie und Film an der Höheren graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt und der Uni für Musik und Darstellende Kunst bei Kindler und Haneke. Mehrere Studien- und Arbeitsaufenthalte im Ausland, u.a. in New York, Budapest und Paris. Tomicek über seine Arbeit: "Falls es in den Bildern eine Wahrheit geben sollte, dann ist sie in Form von Entsprechungen und Analogien zu finden." www.timotheustomicek.net 
Dezember 2011
14.12.2011
Tina Leisch
ist Regisseurin und Filmemacherin. Sie bezeichnet sich selbst als Film-, Text- und Theaterarbeiterin. Als solche ist sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden (u.a. 2003 Nestroy-Theaterpreis, 2011 Outstanding Artist Award). Ihr bisher erfolgreichster Film Gangster Girls (2008) ist eine Dokumentation mit den Gefangenen der Frauenjustizanstalt Schwarzau.
www.gangstergirls.at


7.12.2011
Roderich Madl
geb. 1963 in Salzburg. Madl ist Tänzer und Choreograph, er studierte klassischen und modernen Tanz in Brüssel und Cannes. Er ist Gründer der Tanztheatergruppe Pilottanzt und arbeitete u.a. mit dem Tanztheater Wien und dem Impulstanz-Festival. Seine Choreographien beschäftigen sich in den letzten Jahren verstärkt mit Video-Installationen.
www.pilottanzt.com 
November 2011
30.11.2011
Judith Fischer
studierte Philosophie und Art Theory an verschiedenen Hochschulen (Uni Wien, Jan van Eyck Akademie Maastricht, Bauhaus Dessau und Akademie der Bildenden Kunst Wien). Sie arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und Autorin, zuletzt von ihr erschienen ist Some. Women Houses Phantoms (Wien 2010).

23.11.2011
Andreas Donhauser
geb. 1960, studierte Architektur an der TU Wien und Produktgestaltung an der Hochschule für Angewandte Kunst. Er arbeitet als darstellender und bildender Künstler, insbesondere aber als Film- und Bühnenarchitekt. Andreas Donhauser gestaltete das Produktionsdesign für zahlreiche österreichische Filme, z.b. für „Paradies“ (U. Seidl 2010), „Der Knochenmann“ (W. Murnberger, 2008) oder „Contact High“ (M. Glawogger 2007).

16.11.2011
Brigitte Weich
studierte Jus an der Universität Wien und arbeitete jahrelang als Kulturmanagerin mit Schwerpunkt auf gemeinnützige Filmprojekte. Ihr Regie Debut „Hana, dul, sed...“ (2009) wurde mit dem großen Diagonale Preis für Dokumentarfilm ausgezeichnet; das Stadtmagazin Falter hält die Doku für „den unwahrscheinlichsten Film der Welt“.

09.11. 2011
Georg Tscholl
geb. 1973, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der Universität Wien. Er ist Kurator, Herausgeber, Lektor und Lehrbeauftragter in den Bereichen Film und Literatur. Seine Studie „Krumme Geschäfte. Kleist, die Schrift, das Geld und das Theater“ (Würzburg 2005) weist Georg Tscholl als genauen Kenner des gefährlichen Terrains zwischen Tauschen und Täuschen aus.
Oktober 2011
19.10.11
Harald Katzmair
geb. 1969, studierte Soziologie und Philosophie an der Universität Wien. Er ist Gründer und Direktor von FAS.research, einem internationalen Analyse- und Beratungsunternehmen mit Standorten in Wien und New York. Harald Katzmair zählt zu den weltweit führenden Experten im Feld der angewandten Sozialen Netzwerkanalyse und der Analyse von Macht-, Beziehungs- und Kommunikationsnetzwerken.
http://www.fas.at/

12.10.11
Alejandro Bachmann
geb. 1980 in Cordoba, Argentinien. Bachmann studierte Filmwissenschaft und Amerikanistik in Mainz und Wellington, Neuseeland. Danach arbeitete er im Bereich von Filmproduktion, Stoffentwicklung und Filmvermittlung. Er ist als Drehbuchlektor und Autor u.a. für das RAY Filmmagazin und kolik.film frei tätig und leitet seit 2010 die Abteilung für Filmvermittlung im Österreichischen Filmmuseum.
http://www.filmmuseum.at/forschung__vermittlung/vermittlung_1

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