Her mit den Bildern!

Im Rahmen der WIENWOCHE präsentiert kinoki ein mehrteiliges Filmprogramm, das die Möglichkeiten medialer Interventionen in soziale und politische Prozesse auslotet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Thematisierung gesellschaftlicher Ausgrenzungen sowie die filmische Repräsentation minorisierter Gruppen: Welche Bedeutung hat der Einsatz medialer Mittel für "Minderheiten"-Communities? Wie haben sich die Bedingungen der Sichtbarmachung und Dokumentation verändert? Welche Rolle spielt das audiovisuelle Archiv im Bezug auf Fragen von Selbstdarstellung und Selbsthistorisierung?



Fragen wie diese sollen entlang dreier Themenschwerpunkte erörtert werden: Unter dem Titel "Queerer Aktivismus" begibt sich Kinoki auf die Spurensuche nach den emanzipatorischen Videobewegungen im Wien der 1980er Jahre. In "Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration" werden filmische Positionen aus den 1970er/80ern als "solidarische BegleiterInnen" und Ausnahmeerscheinung in der österreichischen Filmlandschaft dieser Zeit vorgestellt. Die Diskussionsveranstaltung "Mit historischen Bildern arbeiten" fragt insbesondere nach der Bedeutung des Archivs und der Auseinandersetzung mit Geschichte im österreichischen Dokumentarfilm nach der Jahrtausendwende.

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