Ein kurzer Sommer der Anarchie

22. - 28. August ab 19:30 im Perinetkeller (20; Perinetgasse 1)

22.8.: Die Erich Mühsam-Revue
Maren Rahmann (Text, Gesang, Akkordeon), Didi Disko (Gitarre) und Dieter Braeg präsentieren die Erich Mühsam-Revue „Doch ob sie mich erschlügen, sich fügen heißt lügen“. Anhand von Texten, Gedichten und Liedern wird das vielfältige Leben Erich Mühsams dargestellt und musikalisch interpretiert.

23.8.: Künstlerische Avantgarden & der Anarchismus

Eine Debatte mit Alexander Emanuely, Ferdinand Schmatz, Tom Waibel und den KünstlerInnen der Anarchismus-Woche.

25.8.: Pünktlichkeit! & Anarchie
eine veltlinerperforierte erinnerungslücke, weitgehend uninspiriert
von robert sommers schrageschrift ‚poesie und disziplin‘ und günther brus’ ‚zerreißprobe‘.
hannes löschel (harmonium, gesang), w.v.wizlsperger (gesang, aktion, vortrag, kinderelektrogitarre).

26.8.: Die Ret Marut-Hypothese
Die rätselhafte Identität B. Travens, dessen «proletarische Abenteuerromane» wie «Das Totenschiff» oder «Der Schatz der Sierra Madre» Riesenauflagen erreichten, hat als erster Erich Mühsam zu knacken versucht. Er identifizierte ihn mit Ret Marut, Schauspieler und Herausgeber der anarchistischen Zeitschrift „Der Ziegelbrenner“ (1917-21). Eine avancierte Spekulation von Martina Adelsberger, Maren Rahmann und Martin Kolber.

27.8.: Entfachte Utopie. Emma Goldman zur Spanischen Revolution

Anlässlich 80 Jahre Beginn der Spanischen Revolution 1936 liest Stefanie Klamuth Dokumente aus Emma Goldmans Nachlass. Wir begeben uns auf eine spannende Reise in die Vergangenheit und werden sehen, wie zeitlos und aktuell die Ideen zur Freiheit sind.

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