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Melodrom. The Making of...

... a Rebellious Telenovela
brut im Künstlerhaus: Premiere 5.10. Beginn 20:00,
6.10., 8.10., 9.10., 10.10., 11.10. jeweils 20:00. Reservieren Sie hier
 
Melodrom. The Making of a Rebellious Telenovela setzt einen groß angelegten künstlerischen Rechercheprozess fort, der 2010 mit der Erfolgsproduktion Who shot the Princess? Boxstop Telenovelas im brut begann. Diesmal geht es dem austro-mexikanischen Künstler_innenkollektiv um den Produktionsprozess einer rebellischen Telenovela. Die leidenschaftliche Erprobung des eigenen politischen Begehrens führt die Gruppe zurück in eine unbekannte queer-kommunistisch gelesene Vergangenheit: Der mexikanische Telenovelastar Flor Edwarda Gurrola, die Performancekünstlerin Katia Tirado und der Aktivist Chris Thaler sind auf der Suche nach der eigenen rebellischen Geschichte und nehmen dazu Kontakt mit global agierenden Aktivist_innen auf. Im Kampf gegen ihren eigenen „Producer“ gerät die Recherche des Teams zur virtuellen Reise in Diskurswelten von politischem Handeln, (un-)möglicher queerer Kollektivität und einem unbekannten „She Guevara“-Mythos.

Workshop/Seminar 06/12

Das Workshopseminar Melodrom: Melodrama, Telenovela, Rebellion von Gin Müller und Tom Waibel findet ab dem 15. Mai an 4 Terminen am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien statt.

Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen versuchen Müller und Waibel zu klären, wie Melodrama, Telenovela und Rebellion im Kontext einer inszenierten globalen Medienwelt zusammenhängen, und betrachten dabei das Verhältnis zu Affektbildern, Genderperformances, leidenschaftlichen Dialogen, aber auch dem politischen Kampf um Anerkennung.

Eintritt frei. Einstieg ohne Voranmeldung und zu jedem Termin möglich.
Termine:

Melodrama und Rebellion

Im Rahmen der Mexico-Österreich-Tour der Produktion Who shot the Princess? – Boxstop Telenovelas widmet sich ein dreitägiges Symposion dem Thema Melodrama und Rebellion. Politik und Ästhetik in Europa und Lateinamerika. Vom 23. bis 25. September wird in theoretischen und performativen Beiträgen (Diskussion, Film, Performance und Party) das aktuelle politische Potenzial melodramatischer Erzähl- und Aktionsformen ausgelotet.